Tuschezeichnung einer alten Sherry-Flasche und Pelikan

Unter denjenigen, die gerne Whisky trinken, scheint es zwei Arten zu geben: die so gar nicht vom rauchigen Geschmack Begeisterten und die absolut vom Rauchgeschmack Begeisterten. Für Letztere dürfte das 3er-Set der schottischen Brennerei Ardbeg interessant sein. Dieses besteht nämlich aus drei verschiedenen „Kreaturen“ zu je 200 Millilitern.

Für das Geschenkset hat Ardbeg seinen „Ten Years Old“, den „An Oa“ und den „Wee Beastie“ ausgewählt. Bei der Beschreibung der Whiskys verwendet Ardbeg gerne Adjektive wie „rauchig intensiv, ungezähmt, roh, gewaltig, aber auch süß“.

Ich selbst bevorzuge es, wenn mein Whiskyglas dieses wohlige, rauchige Aroma verströmt. Daher schien dieses Set mit gleich „drei Monstern des Rauchs“ genau das Richtige für mich zu sein. Allerdings war ich mir nicht so sicher, ob meine Geschmacksknospen so viel rauchige Kraft bewältigen würden …

Farbige Verpackung eines Whisky-Sets der Brennerei Ardbeg, im Stil eines Horror-Comics.
Nicht nur zu Halloween ist das Geschenk-Set „The Three Monsters of Smoke“ der Whisky-Brennerei Ardbeg passend. Auch zum Geburtstag, Nikolaus, Ostern, Weihnachten, Namenstag, u. v. m.

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Tuschzeichnung Bekleideter Frosch Fliege Fliegenrute

Das Magazin „Der Fliegenfischer“ bot Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre einen eigenen Aufkleber für Fliegenfischerinnen und Fliegenfischer an. Bei dem Sticker ging es um nicht weniger, als Würmer zu retten.

Der Slogan ist unmissverständlich: „Rettet die Würmer! Fischt mit der Fliege!“ Dazu ein gezeichneter, verängstigter Wurm. Dieser ist auf der Flucht vor dem ihm drohenden Wurmhaken.

So sah der gelbe runde Sticker der Zeitschrift „Der Fliegenfischer“ seinerzeit aus. Eigentlich ein harmloser Spaß, wäre da nicht die dazugehörige Werbung gewesen. Und die erhitzte ganz offenbar die Gemüter in der Angelszene.

Detailansicht eines Aufklebers der Zeitschrift Der Fliegenfischer mit Wurm und Slogan.
Mit ihrem Aufkleber aus den 80er-Jahren griff die Zeitschrift „Der Fliegenfischer“ eine uralte Fehde unter Anglern mit einem Augenzwinkern auf.

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Tuschezeichnung einer alten Sherry-Flasche und Pelikan

Von der Islay-Insel kommt der Single Malt Whisky „Sanaig“1. Mit diesem Whisky gewann die Kilchoman2-Brennerei mehrere Auszeichnungen wie den Trophy AwardBest Single Malt Scotch“ der ISWC3.

Die Brennerei selbst charakterisiert ihren Sanaig mit einer Zitrusfrucht-Süße, Torfrauch und einer ausgewogenen Note von Trockenfrüchten und Gewürzen. Markant sei der Geschmack, der sich durch das Verwenden von Sherry- und Bourbon-Fässern für die Lagerung entwickelt. Dabei verleiht der hohe Anteil des Oloroso-Sherrys dem Whisky seinen für Kilchoman typischen Charakter.

Beim Torfrauch gehe ich noch mit, aber bei den anderen Geschmacks- und Geruchseindrücken macht es der Sanaig mir wirklich schwer.

Flaschenetikett des Whisky Sanaig der Brennerei Kilchoman aus Schottland.
Benannt ist der Sanaig nach der Bucht Sanaigmore, die an der rauen Atlantikküste von Islay liegt.

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Illustration mit Fliegenfischen-Elementen

Fliegen, egal ob klassische Lachsfliegen, moderne Streamer oder das selbstgebundene Trockenfliegenmuster, sind sehr oft kleine Kunstwerke. Um diese bestmöglich zu bewahren und zu präsentieren, bietet sich das Rahmen an. Für einen möglichst plastischen Eindruck bei der Präsentation sind Objektrahmen, fester Karton und Stiftperlen die erste Wahl.

Die kleinen Meisterwerke vom Bindetisch haben es verdient, so gut wie möglich vorgezeigt zu werden. Statt sie einfach nur hinter Glas plattzudrücken, lohnt sich der Aufwand, die Fliegen mit Abstand zum Hintergrund zu befestigen.

Auf diese Weise werden z. B. Hecheln oder anderes, weiter abstehendes Material nicht verformt und es wird ein attraktiver, plastischer Eindruck erzeugt.

Wie dieses Montieren geht, erkläre ich dir in diesem Blog-Beitrag. Schritt für Schritt …

Brauner Objektrahmen mit einem braunen Passepartou und eine klassische Lachsfliege namnes „Mar Lodge“.
Fliegen jeglicher Art lassen sich besonders gut in Objekt- bzw. 3D-Rahmen präsentieren.

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Rubriklogo Kommentar

Seit mehr als 1.500 Jahren gibt es das britische Unternehmen Hardy. Anfänglich noch ein Hersteller von Jagdwaffen, brachte ihre Passion für das Fliegenfischen die Hardy-Brüder John James und William schließlich dazu, mit der Herstellung von Angelausrüstung zu beginnen. Und mit einer Zeitungsanzeige begann 1874 die Erfolgsgeschichte des „House of Hardy“.

Kein anderes Unternehmen hat Ende des 19. und durch das 20. Jahrhundert das Fliegenfischen so stark gestaltet und geprägt wie das House of Hardy. Drei Dinge waren für diesen Erfolg ausschlaggebend: Qualität, Innovationsfreude und bestmöglicher Kundenservice.

Mittlerweile sind die ersten und nachfolgenden Hardy-Brüder verstorben. Die letzte noch lebende Verbindung zwischen der Firma und der Familie war James Leighton Hardy, von vielen nur Jim genannt. Er war nicht mehr so lebendig am 28. Juli 2012. Bereits vorher kam es bei dem Unternehmen zu Namensänderungen. Aber wirklich einschneidende Veränderungen folgten auf den Verkauf der Firma. Und damit der Untergang des Hauses Hardy?

Titelseite eines englischen Hardy-Katalogs von 2004, auf der ein Fliegenfischer auf einer kleinen Holzbrücke und ein Bach zu sehen ist.
Tackling the World“ – kann sowohl mit „Ausrüsten der Welt“ als auch „Die Welt in Angriff nehmen“ übersetzt werden. Nettes Wortspiel und vielleicht glaubte man 2004 bei Hardy selbst noch daran. Entwickelt hat sich das Unternehmen aber ganz anders.

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Bild Tuschezeichnung älterer Mann mit Pfeife beim Schreiben im Hintergrund springende Forelle

Einmal am Fluss Dove fischen und das Häuschen von Charles Cotton besuchen dürfen – für viele sicherlich einer der Punkte, die es in einer Fliegenfischenlaufbahn zu erleben gilt. Für Chris sollte sich mit dem Besuch in der mittelenglischen Grafschaft Derbyshire ein lang gehegter Wunsch erfüllen. Was aber, wenn aus einem erfüllten Traum ein Albtraum wird?

Angenehm und guten Tag! Herr Piscator empfindet es als ein wenig unfreundlich, würde diese Geschichte hier vorgelegt, ohne ein Wort der freundlichen Warnung. Wir sind dabei, die dunklen Geschichten des Fliegenfischens offenzulegen. Geschichten, die Frauen und Männer der Wissenschaft zweifeln lassen und Gott infrage stellen. Sie sind die befremdlichsten Geschichten, die jemals erzählt wurden. Sie handeln von den großen Mysterien des Fliegenfischens: Fische, Fischen, das Leben und – der Tod. Ich denke, sie werden Dich erschauern lassen. Vielleicht können sie schockieren. Sie vermögen Dich sogar zu entsetzen. Also, wenn jemand von euch das Gefühl hat, er habe kein Interesse, seine Nerven solchen Belastungen auszusetzen, nun ist die Gelegenheit vorbei – nun ja, wir haben Dich gewarnt.

Halloween Toter schottischer Lachsfischer Skelett Tusche Aquarell

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Bild Äschen Tuschezeichnung

Anlässlich ihres Treffen in 2009, brachte der in Alaska tätige Ableger der American Fisheries Society mehrere Motive mit heimischen Fischen heraus. 2008 wurde der Chinook bzw. der Königslachs (Oncorhynchus tshawytscha) als Motiv gewählt. Und auf den Lachs folgte dann 2009 die Arktische Äsche (Thymallus arcticus).

Bei ihrer jährlichen Zusammenkunft wählten die Mitglieder des Alaskan Chapter der American Fisheries Society (AFS) damals die Arktische Äsche als zweites Motiv für die Serie „Native Fish of Alaska“ (einheimische Fische Alaskas).

Auf der Vorderseite des hellblauen T-Shirts befindet sich das Logo des AFS/Alaskan Chapter. Die Rückseite ziert die Illustration einer Arktischen Äsche. Diese wurde von der Künstlerin Karen Lybrand gestaltet.

Bei der Gestaltung wurde Lybrand von Andy Gryska unterstützt. Der Biologe, der bei dem Alaska Department of Fish and Game arbeitet, lieferte viele Farbfotos von Äschen. Auch stand er der Künstlerin beratend zur Seite.

Gryska hat selbst viel zum Thema der Äschen geforscht und einige Artikel dazu veröffentlicht.

Schneiderbüste mit hellblauem T-Shirt und Logo der American Fisheries Society/Alaskan Chapter.
Von den T-Shirts mit der Arktischen Äsche ließ das Alaskan Chapter der American Fisheries Society nur 200 Exemplare drucken.

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Illustration mit Fliegenfischen-Elementen

Keiner von uns mag kalte Füße und Hände beim Fischen. Unglücklicherweise leitet Wasser Wärme besonders gut und dass das Wasser in unserem Fall sehr oft fließt, macht es nicht besser. Glücklicherweise gibt es einige gute Möglichkeiten, um die Füße warm zu halten. Dabei ist eine Möglichkeit die am wenigsten offensichtliche.

Es liegt in der Natur der Dinge, dass unser Körper Wärme besser verlieren kann als diese aufzunehmen bzw. zu erzeugen. Der menschliche Körper funktioniert am besten, wenn die Außentemperaturen um die 28 bis 34 Grad Celsius liegen. Unterhalb dieser Werte verlieren wir konstant Körperwärme.

Beim Waten oder generell bei kälteren Temperaturen besteht immer für uns die Gefahr der Auskühlung. Die zunächst naheliegendste Lösung ist das Tragen warmer Socken. Aber schon hierbei gibt es Variationsmöglichkeiten, die zu einem wohligen Tragegefühl beitragen können.

Schaufensterpuppe mit dunkelblauer Wolljacke, -mütze und einem Chest -Pack.
Die Lösung für warme Füße liegt genau auf der gegenüberliegenden Seite – am Kopf.

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Rubriklogo Kurz notiert

Die Tage kam für mich Post aus Suomi, also Finnland. Der Inhalt: ein Poster mit 52 Mustern, alle gebunden von Lauri Syrjänen. Der wird in Finnland auch mal gerne als „Großvater der modernen finnischen Fliegenfischen-Szene“ bezeichnet.

Weder fische ich auf Lachse noch binde ich Lachsmuster, aber ich kann mich trotzdem sehr für diese Fliegen begeistern. Nicht selten sind es ja auch kleine Kunstwerke, die an den Bindetischen entstehen.

Daher freue ich mich auch sehr über dieses Poster, das ich eher zufällig gefunden habe. Zumal es gleichzeitig eine willkommene Möglichkeit ist, wieder etwas Neues aus der Welt des Fliegenfischens zu lernen.

Ausschnitt eines farbigen Posters mit der Darstellung klassischer Lachsfliegen aus Finnland, die alle von dem Fliegenbinder Lauri Syrjänen stammen.
Bevor ich das Poster bekam, hatte ich keine Ahnung davon, wer eigentlich der Finne Lauri Syrjänen ist.

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Mit der passenden Musik binden sich Fliegen leichter und entspannter. Zumindest geht es mir so. Und in die Kategorie „Bindemusik“ fällt auch das Album des Briten Dave Kirk. Passenderweise heißt sein Album „Mayfly“ (Maifliege) und ist die musikalische Reise dieses Insekts, von seiner Geburt bis zum Sonnenuntergang, wenn sein kurzes Leben endet.

Zwischen den ganzen zu ignorierenden Kaufempfehlungen im Internet ist hin und wieder auch mal ein wenig Gold zu finden. Darunter befand sich auch die CD von Dave Kirk. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von dem Musiker noch nie gehört. Aber wer das Leben einer Eintagsfliege vertont, dem sollte doch ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Allerdings war das Anhören der CD vorab mit einigen Hürden verbunden …

Teilansicht des Covers der Musik-CD „Mayfly" von Dave Kirk, auf der eine gelbliche Eintagsfliege illustriert ist.
Mit seinem Album „Mayfly“ liefert der englische Musiker Dave Kirk entspannte Musik für die Zeit am Bindetisch.

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