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Seit mehr als 1.500 Jahren gibt es das britische Unternehmen Hardy. Anfänglich noch ein Hersteller von Jagdwaffen, brachte ihre Passion für das Fliegenfischen die Hardy-Brüder John James und William schließlich dazu, mit der Herstellung von Angelausrüstung zu beginnen. Und mit einer Zeitungsanzeige begann 1874 die Erfolgsgeschichte des „House of Hardy“.

Kein anderes Unternehmen hat Ende des 19. und durch das 20. Jahrhundert das Fliegenfischen so stark gestaltet und geprägt wie das House of Hardy. Drei Dinge waren für diesen Erfolg ausschlaggebend: Qualität, Innovationsfreude und bestmöglicher Kundenservice.

Mittlerweile sind die ersten und nachfolgenden Hardy-Brüder verstorben. Die letzte noch lebende Verbindung zwischen der Firma und der Familie war James Leighton Hardy, von vielen nur Jim genannt. Er war nicht mehr so lebendig am 28. Juli 2012. Bereits vorher kam es bei dem Unternehmen zu Namensänderungen. Aber wirklich einschneidende Veränderungen folgten auf den Verkauf der Firma. Und damit der Untergang des Hauses Hardy?

Titelseite eines englischen Hardy-Katalogs von 2004, auf der ein Fliegenfischer auf einer kleinen Holzbrücke und ein Bach zu sehen ist.
Tackling the World“ – kann sowohl mit „Ausrüsten der Welt“ als auch „Die Welt in Angriff nehmen“ übersetzt werden. Nettes Wortspiel und vielleicht glaubte man 2004 bei Hardy selbst noch daran. Entwickelt hat sich das Unternehmen aber ganz anders.

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Bild Tuschezeichnung älterer Mann mit Pfeife beim Schreiben im Hintergrund springende Forelle

Einmal am Fluss Dove fischen und das Häuschen von Charles Cotton besuchen dürfen – für viele sicherlich einer der Punkte, die es in einer Fliegenfischenlaufbahn zu erleben gilt. Für Chris sollte sich mit dem Besuch in der mittelenglischen Grafschaft Derbyshire ein lang gehegter Wunsch erfüllen. Was aber, wenn aus einem erfüllten Traum ein Albtraum wird?

Angenehm und guten Tag! Herr Piscator empfindet es als ein wenig unfreundlich, würde diese Geschichte hier vorgelegt, ohne ein Wort der freundlichen Warnung. Wir sind dabei, die dunklen Geschichten des Fliegenfischens offenzulegen. Geschichten, die Frauen und Männer der Wissenschaft zweifeln lassen und Gott infrage stellen. Sie sind die befremdlichsten Geschichten, die jemals erzählt wurden. Sie handeln von den großen Mysterien des Fliegenfischens: Fische, Fischen, das Leben und – der Tod. Ich denke, sie werden Dich erschauern lassen. Vielleicht können sie schockieren. Sie vermögen Dich sogar zu entsetzen. Also, wenn jemand von euch das Gefühl hat, er habe kein Interesse, seine Nerven solchen Belastungen auszusetzen, nun ist die Gelegenheit vorbei – nun ja, wir haben Dich gewarnt.

Halloween Toter schottischer Lachsfischer Skelett Tusche Aquarell

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Bild Äschen Tuschezeichnung

Das englische Unternehmen Hardy fertigt seine „Perfect“-Rollenserie seit 1890. Die Rollen waren das Non­plus­ul­t­ra und selbst heute reichen manche Rollen anderer Firmen nicht an die Qualität einer Hardy heran. Die Neuauflage der Perfect-Rolle in der Größe 3 1/8 belegt die Handwerkskunst, die die Briten groß gemacht hat. Dennoch empfehle ich, diese Rolle nicht mit ans Wasser zu nehmen.

Für das Design dieser Rollenserie holte sich Hardy den bekannten britischen Fliegenfischer Charles Jardine mit ins Boot. Den sympathischen Engländer dürften viele durch seine Texte und Illustrationen in diversen Fliegenfischen-Magazinen kennen. Er war auch bereits auf der Erlebniswelt Fliegenfischen im bayerischen Fürstenfeldbruck als Demonstrationswerfer zu sehen.

Persönlich mag ich seinen Zeichenstil, mit dem Jardine immer wieder seine Texte ergänzt. Und genau so eine Illustration zeigt die Perfect-Rolle. Erfreulicherweise ist es sogar ein Äschenmotiv geworden.

Hardy-Fliegenrolle mit der Illustration eines Äschenmotivs unter einer antiken Glasglocke. Denebn ein schwarzes Rollenetui und die original Verpackung.
An der Qualität dieser Rolle liegt es nicht, dass sie nicht mit zum Fischen genommen werden kann – es ist die kunstvolle Illustration, die die Rolle zum begehrten Sammelobjekt werden lässt.

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Rubriklogo Kurz notiert

Noch bis zum 29. September 2024 kannst du bei der Online-Auktion von Wildfish mitbieten und dir das Fischen an weltbekannten Flüssen sichern. Gleichzeitig unterstützt du mit deinem Gebot die Arbeit von Wildfish, deren Ziel es ist, biologisch nachhaltige Bestände an Wildfischen zu schaffen. Also was darf’s sein – der englische Test oder Islands Laxa i Kjos, oder …?

Die diesjährige Auktion von Wildfish bietet insgesamt 180 Möglichkeiten zum Bieten. Sicherlich sind die vielen verschiedenen Flüsse die sehr interessanten Posten, denn deren Namen lesen sich wie eine Liste der Gewässer, die man vor seinem Tod einmal besucht haben sollte: Avon, Derwent, Eden, Frome, Itchen, Test, Usk, Welsh Dee, um nur ein paar der vielen Flüsse zu nennen.

Auch gibt es Ziele wie Argentinien, Island und Seychellen!

Oder wie wärs mit Charles Jardine oder Dave Southall als private Fischführer? Du kannst auch dein Werfen unter Anleitung eines Meisterwerfers der Association of Advanced Professional Game Angling Instructors (AAPGAI) verfeinern. Und da wären auch noch

Wildfish-Auktion: #87
River Frome: a day's fly fishing for two rods at Casterbridge
Bachforellen und Äschen dürfen am Frome erwartet werden. Der Frome ist ein klassischer Kreidefluss, der eine fantastische Abwechslung zum Fischen bietet: Rauschen, Gumpen, viele Gleitstellen und überhängende Bäume. Und natürlich das großartige Sichtfischen in kristallklarem Wasser.

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