Schwarz-weiße Illustration mit Tusche einer alten Filmkamera und eines Stückchens Film mit perforiertem Rand. Bilder einer aufsteigenden Äsche sind zu sehen.

In der ARD-Mediathek ist ein herrliches Video aus den 1960er-Jahren zu finden. Darin verschlägt es an einem Karfreitag einen Reporter in die Wälder der Eifel und schließlich sogar bis in die Rur. Dort trifft er auf Fliegenfischer und eine Fliegenfischerin, die der tatkräftige Reporter auch gleich interviewt. Das alles wirkt rund 65 Jahre später nahezu wie ein von Loriot geschriebener Sketch.

Ein großes Dankeschön an die verantwortlichen Personen bei der ARD, die „Sportfischer an der Rur“ ins Internet gestellt haben. Ein schönes Zeitdokument, das auf seine Art – vor allem durch die Art der Berichterstattung – unfreiwillig komisch daherkommt. Heutzutage käme hoffentlich kein ernstzunehmender Journalist auf die Idee, eine Frau beim Fliegenfischen mit den Worten „Ach du liebe Güte! Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich“ zu begrüßen.

Schwarz-weiß Szenenbild einer Reportage aus den 1960er-Jahren. Ein im Wasser stehender Reporter befragt mit einem Mikrofon einen Fliegenfischer im Fluss.
In der kurzen Reportage zum Fliegenfischen an der Rur steigt der Reporter für sein Interview sogar in den Fluss. © ARD

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