Tuschezeichnung einer alten Sherry-Flasche und Pelikan

Unter denjenigen, die gerne Whisky trinken, scheint es zwei Arten zu geben: die so gar nicht vom rauchigen Geschmack Begeisterten und die absolut vom Rauchgeschmack Begeisterten. Für Letztere dürfte das 3er-Set der schottischen Brennerei Ardbeg interessant sein. Dieses besteht nämlich aus drei verschiedenen „Kreaturen“ zu je 200 Millilitern.

Für das Geschenkset hat Ardbeg seinen „Ten Years Old“, den „An Oa“ und den „Wee Beastie“ ausgewählt. Bei der Beschreibung der Whiskys verwendet Ardbeg gerne Adjektive wie „rauchig intensiv, ungezähmt, roh, gewaltig, aber auch süß“.

Ich selbst bevorzuge es, wenn mein Whiskyglas dieses wohlige, rauchige Aroma verströmt. Daher schien dieses Set mit gleich „drei Monstern des Rauchs“ genau das Richtige für mich zu sein. Allerdings war ich mir nicht so sicher, ob meine Geschmacksknospen so viel rauchige Kraft bewältigen würden …

Farbige Verpackung eines Whisky-Sets der Brennerei Ardbeg, im Stil eines Horror-Comics.
Nicht nur zu Halloween ist das Geschenk-Set „The Three Monsters of Smoke“ der Whisky-Brennerei Ardbeg passend. Auch zum Geburtstag, Nikolaus, Ostern, Weihnachten, Namenstag, u. v. m.

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Tuschezeichnung einer alten Sherry-Flasche und Pelikan

Von der Islay-Insel kommt der Single Malt Whisky „Sanaig“1. Mit diesem Whisky gewann die Kilchoman2-Brennerei mehrere Auszeichnungen wie den Trophy AwardBest Single Malt Scotch“ der ISWC3.

Die Brennerei selbst charakterisiert ihren Sanaig mit einer Zitrusfrucht-Süße, Torfrauch und einer ausgewogenen Note von Trockenfrüchten und Gewürzen. Markant sei der Geschmack, der sich durch das Verwenden von Sherry- und Bourbon-Fässern für die Lagerung entwickelt. Dabei verleiht der hohe Anteil des Oloroso-Sherrys dem Whisky seinen für Kilchoman typischen Charakter.

Beim Torfrauch gehe ich noch mit, aber bei den anderen Geschmacks- und Geruchseindrücken macht es der Sanaig mir wirklich schwer.

Flaschenetikett des Whisky Sanaig der Brennerei Kilchoman aus Schottland.
Benannt ist der Sanaig nach der Bucht Sanaigmore, die an der rauen Atlantikküste von Islay liegt.

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Tuschezeichnung einer alten Sherry-Flasche und Pelikan

Man nehme Eichenfässer für das Reifen, den Rauch des Islay-Torfes für den Charakter und wartet dann achtzehn Jahre. Heraus kommt ein schottischer Whisky, der gleich bei mehreren Wettbewerben mit Goldmedaillen belohnt wurde.

Es gibt vier Destillerien, bei denen ich nahezu immer blind zugreifen würde. Da ist einmal Ardberg, im Süden der schottischen Insel Islay gelegen. Dann Laphroaig, nahe des Islay-Hafens Ellen gelegen, auch im südlichen Teil der Insel. Direkter östlicher Nachbar von Laphroaig ist Lagavulin. In einer nördlicher gelegenen Bucht, gegenüber den drei genannten Destillerien, ist Bowmore zu finden. Und natürlich ist diese Präferenz kein Zufall, kommen doch von Islay besonders rauchige Whiskysorten, deren Geschmack ich persönlich sehr schätze.

Jetzt durfte ich mich glücklich schätzen, denn mir wurde der achtzehnjährige Bowmore geschenkt. In dem Kernsortiment ist er folglich der älteste Whisky. Schon beim Auspacken gefiel mir die wunderbare Farbe des Whiskys. Flasche auf, um gleich einmal daran zu riechen.

Whiskyflasche Bowmore 18 Jahre
Bowmores Whiskys sind traditionell sehr „rauchig“ im Geschmack und auch dieser 18jährige ist da keine Ausnahme.

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