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Der Franzose Baptiste Morizot lehrt in Südfrankreich an der Universität Aix-Marseille Das Fach Philosophie. Tut er das gerade nicht, begibt er sich auf Spurensuche und verfolgt Tiere wie Wölfe und Bären. Aber auch Regenwürmer wecken sein Interesse. Und darüber hat Morizot geschrieben. Von seinen Begegnungen, die er mit dem Herzen eines Philosophen schildert.

Der Titel: Philosophie der Wildnis oder Die Kunst, vom Weg abzukommen

Geschrieben von: Baptiste Morizot

Habe ich das Buch gelesen?

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Buchcover der Taschenbuchausgabe von Baptiste Morizots "Philosophie der Wildnis"
Der Untertitel „Die Kunst, vom Weg abzukommen“ ist irreführend und trifft den Inhalt des Buches nicht im Entferntesten.

Worum geht’s?

Morizots Buch ist zum einen eine Sammlung von Erlebnisberichten. So lässt er die Leserschaft daran teilhaben, wie er Wölfe von Lämmern fernhalten will. Er berichtet von der Suche nach der Begegnung mit amerikanischen Braunbären im Yellowstone Nationalpark. In Kirgisistan hofft er, den scheuen Schneeleoparden zu sehen. Zurück aus der Wildnis, sozusagen vor der eigenen Haustür, begeistern ihn Vögel und wirbellose Tiere.

Aber Morizot setzt sich und den Menschen allgemein in ein Verhältnis zur Wildnis und was diese Ausmacht. Er hinterfragt vor diesem Hintergrund sogar die Sprache und Worte, mit der wir die Natur wiedergeben.

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Nein, es wird nicht um eine Methode beim Fliegenfischen gehen. Ich möchte aber einen Blick ins Nachbarland werfen und über eine Entdeckung meinerseits berichten. Denn bei meiner Suche nach Ausrüstung fiel mir das Cover des polnischen Magazins „Sztuka Łowienia“ ins Auge. Du sprichst kein Polnisch? Ich auch nicht, und dennoch lese ich das Heft ganz gerne!

Mein Interesse für „Die Kunst des Fischens”, so die deutsche Übersetzung, wurde durch die Ausgabe Nr. 5 von 2021 geweckt. Auf dem Cover ein großartiges Foto zweier Äschen. Allein wegen des Motivs hätte ich mir das Heft gekauft.

Wie dem auch sei, ich bestellte mir die Ausgabe und war sehr gespannt auf den Inhalt. Fliegenfischen-Magazine, vor allem in englischer Sprache, gibt es ja doch einige. Was die inhaltliche Qualität angeht, tun sich da allerdings enorme Unterschiede auf. Daher fieberte ich der Zustellung des Hefts entgegen, um zu sehen, ob die Polen etwas Ordentliches zustande bringen.

Titelseite des polnischen Fliegenfischen-Magazins "Sztuka Łowienia na sztuczną muchę", Ausgabe Nr. 4, 2015.
In Polen wird nicht nur gerne mit der Fliege gefischt, es gibt auch ein eigenes, hochwertiges Magazin: Sztuka Łowienia na sztuczną muchę – Die Kunst des künstlichen Fliegenfischens.

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… oder besser meine ganz persönliche Meinung kann selbstverständlich nur rein subjektiv sein. Ich gehe daher mit meinen Einschätzungen auch so um, als wenn ich mit einem Freund bzw. einer Freundin über Bücher spreche und einfach meinen Eindruck zu diesem oder jenem Buch äußere. Eine Skala von 0 bis 5 soll Dir meine Einschätzung auch visuell schnell vermitteln:

Bewertungsskala Grayling Hipparchia semele Samtfalter

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