Der Franzose Baptiste Morizot lehrt in Südfrankreich an der Universität Aix-Marseille Das Fach Philosophie. Tut er das gerade nicht, begibt er sich auf Spurensuche und verfolgt Tiere wie Wölfe und Bären. Aber auch Regenwürmer wecken sein Interesse. Und darüber hat Morizot geschrieben. Von seinen Begegnungen, die er mit dem Herzen eines Philosophen schildert.
Der Titel: Philosophie der Wildnis oder Die Kunst, vom Weg abzukommen
Geschrieben von: Baptiste Morizot
Habe ich das Buch gelesen?


Worum geht’s?
Morizots Buch ist zum einen eine Sammlung von Erlebnisberichten. So lässt er die Leserschaft daran teilhaben, wie er Wölfe von Lämmern fernhalten will. Er berichtet von der Suche nach der Begegnung mit amerikanischen Braunbären im Yellowstone Nationalpark. In Kirgisistan hofft er, den scheuen Schneeleoparden zu sehen. Zurück aus der Wildnis, sozusagen vor der eigenen Haustür, begeistern ihn Vögel und wirbellose Tiere.
Aber Morizot setzt sich und den Menschen allgemein in ein Verhältnis zur Wildnis und was diese Ausmacht. Er hinterfragt vor diesem Hintergrund sogar die Sprache und Worte, mit der wir die Natur wiedergeben.




